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„z’Oberland ja z’Oberland, zBärneroberland isch schöööööööööön, ja, ja, ja z’Oberland….“
So oder ähnlich tönte es mehrstimmig aus dem warmen Hot Pot (Badefass) auf der Engstligenalp… Aber nun mal ganz der Reihe nach:
Am Samstag dem 17. März 2012 traf sich eine illustre Truppe des TV Wohlen auf der Engstligenalp um dort erneut ein gemeinsames TV Skiweekend zu verbringen. Mit Freude stellten wir vor Ort fest, dass die-vor-sich-hin-stinkenden Rentiere im Untergeschoss unserer Unterkunft im Berghotel nun dieses Jahr also wirklich ausquartiert worden waren (was auch immer das hiess für die Tiere..).
Den Frühaufstehern (zu welchen auch ich unter grossem Druck angehörte), war das Wetter anfänglich sehr milde gestimmt. Sonne und Wolke wechselten sich vorerst ab, bis dann noch ein fieser Wind anfing uns um die Helme zu pfeifen und hopp, schnell rein in die gute Stube und ein Kafi Schnaps trinken um dann sogleich wieder auf die Bretter zu steigen und die guten Schneeverhältnisse auszukosten…
Bis am Mittag hatten sich dann alle Sportiven des TV Wohlens auf der Engstligenalp gesammelt um gemeinsam zu speisen. Je nach Wetterlage traf man sich dann auch immer wieder im Beizli um sich den feinen Kafis & Nussgipfeln etc. zu widmen. So neigte sich der Tag schon bald seinem Ende zu und der, die oder das Après-Ski nahte… Die Einen kosteten noch die letzten Minuten auf der Piste aus, die anderen chillten bereits in der „Glaskugelbar“: Im Liegestuhl oder wo auch immer, genoss man die letzten Sonnenstrahlen und die ersten Promille in vollen Zügen…
Nachdem ich mir nochmals bestätigen liess, dass der Hot Pot & Sauna für uns nun eingeheizt war und nur darauf wartete von uns erobert zu werden, stürzten sich die Ersten schon in die Badekluft. Aber, oh Schreck! wir mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren, da plötzlich die Feuerwehr-Weiber vom Hot Pot Besitz ergriffen hatten (trotz tapferem Widerstand von Fredy K.) Irgendwie hatte das hübsche Mädel an der Rezeption ein „Gnusch im Organisationskörbli“.
Janu, wir sind ja flexibel, darum ging‘s dann schnurstracks zurück in die Bar (mit den Badeklamotten natürlich J). Da ging es dann schon recht lustig zu und her und einige verwunderte Blicke machten die Runde, ob es die Tenuewahl war oder unser lautstarkes Geproste sei dahingestellt.
Nachdem wir nun genug aufgewärmt waren & zahlreiche Fotoshootings hinter uns hatten, ging‘s endlich ab in den Pot & Sauna. Auch den anfänglichen Fröstlern wurde es nach einiger Zeit warm um Herz & Leber, allerspätestens dann, als sich schlussendlich 17 Leute im Kübel tummelten, gesungen & gelacht wurde. Alles Schöne nimmt mal ein Ende, darum machten wir uns (solange noch fähig), salonfähig um uns dann dem feinen Abendessen zu widmen. Den Abend beendeten wir dann unter Einteilung von 2 Gruppen: „Die-vernünftigen-zu-Bettgeher“ und „Die-unvernünftigen-zu-Barstecher“ J.
Am nächsten Morgen, mehr oder minger ausgeruht (manch Schlaf leicht gestört durch schlecht isolierte Wände, ominöse Gerüche, fideles Gepfeife in der Morgenfrüh oder profundes Geschnarche in der Abendruh), ging‘s ans Frühstücksbuffet und alsbald auf die Bretter. Den Vormittag durften wir noch voll auskosten, bis dann am Mittag stockdicker Nebel aufzog, so dass man kaum mehr zurück zum Berghotel fand bzw. zur Gondel…
Wir verabschiedeten uns zufrieden von der winterlichen Engstligenalp und sagen: auf bald!!
Nicole Plüss |